Nichtjuristische Mitarbeiter:

Vorweg die schlechte Nachricht: Es gibt schlichtweg nicht genug!

Stattdessen gibt es einen stetig steigenden Fachkräftemangel. Diesen gibt es nicht nur in den für Kanzleien relevanten Berufszweigen, sondern deutschland- bzw. sogar europaweit in fast allen Fachgebieten. Das ist auch kein Wunder nachdem sich zwischen den Jahren 1964 und 2000 die Geburtenrate in Deutschland nahezu halbiert hat und auch noch weiter sank.

 

Sind die Baby-Boomer schuld?

Die geburtenreiche Baby-Boomer Generation aus den Jahren 1946 – 1964 verabschiedet sich derzeit und in den kommenden Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Deren nicht so zahlreichen Kinder und teilweise bereits Enkelkinder stehen einem ganz besonderen Arbeitsmarkt gegenüber.

Als Multiplikator für die sinkende Zahl von Fachkräften, wirkt die nachvollziehbare “Orientierung nach oben” der verbleibenden Kandidatinnen und Kandidaten.
Das bedeutet zum Beispiel: Ein Kandidat welcher sich vor 20 Jahren noch für die Stelle des Rechtsanwaltsgehilfen hätte ausbilden lassen, steuert heute über ein Studium die Position eines Richters, Rechts- oder Staatsanwaltes an.

In keinster Weise soll dadurch die erstgenannte Position diffamiert werden. Es ist jedoch so, dass die zweitgenannten Positionen deutlich interessantere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten bieten.

 

Der deutsche Arbeitsmarkt – ein Verkäufermarkt?

Der deutsche Arbeitsmarkt für Fachkräfte sowie Nichtjuristische Mitarbeiter steuert, nicht zuletzt aus oben genannten Gründen, immer mehr in die Richtung eines sogenannten Verkäufermarktes hin. Eine Marktform in der die Nachfrage größer als das Angebot ist.

Für Ihre Mitarbeitersuche heißt das leider, wie vorweg erwähnt, es gibt mehr Stellenangebote für Nichtjuristische Mitarbeiter als es Stellensuchende gibt. Wie ist also Ihre Strategie, neue Mitarbeiter anzulocken und diese dann möglichst langfristig an Ihre Kanzlei zu binden?

 

Wie ist Ihre Strategie?

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern etwas und kommunizieren Sie das auch!

Denken Sie weiter als nur ein angemessenes Jahresgehalt. Sonst finden Sie sich bald in einer destruktiven Situation wieder, in welcher Sie sich mit Ihrer Konkurrenz bzw. anderen Stellenanbietern überbieten.

Nutzen Sie ruhig extrinsische Motivationsfaktoren in Form von Belohnungen und finanziellen Anreizen, um Nichtjuristische Mitarbeiter zu rekrutieren und langfristig zu halten. Aber nutzen Sie diese Faktoren smart. Damit ist gemeint, dass sowohl Sie als auch Ihre Mitarbeiter durch deren Einsatz Steuern sparen und sie sich positiv auf die Arbeitsatmosphäre auswirken sollen. Sie sehen, eine reine Erhöhung des Jahresgehalts erfüllt diese Kriterien nicht, vielmehr ist diese nach ein paar Wochen bereits zur Gewohnheit geworden.

 

5 Beispiele für smarte Motivatoren!

Im Folgenden finden Sie 5 Beispiele solcher smarten Motivatoren:

  • Gesundheitsförderung:
    Ihnen steht ein Freibetrag von 500 € jährlich zur Verfügung, um Ihre gesundheitsbewussten Mitarbeiter zu unterstützen. Dabei steht es Ihnen und Ihren Mitarbeitern frei, ob dieser Betrag für eine Kooperation mit einem ortsansässigen Fitnessstudio, ein Gesundheitsseminar oder auch einen Physiotherapeuten verwendet wird.
  • Unterstützung bei der Kinderbetreuung
    Sollten Ihre Mitarbeiter zum Beispiel etwas länger an einem Außentermin oder Weiterbildungsseminar gebunden sein, können Sie ihnen als Arbeitgeber 600 € steuerfrei für die Kinderbetreuung als Unterstützung zukommen lassen.
  • Mitarbeiterevents
    Gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern aus, laden Sie sie ein. Sie dürfen zweimal im Jahr pro Mitarbeiter die ersten 110 € voll und darüber zu 20% steuerlich absetzen.
  • Heimarbeit bzw. Homeoffice
    Nach dem Willen der SPD im Februar 2019, soll es sogar zum “mobilen Arbeiten per Gesetz” kommen. Ob es dazu kommt oder nicht ist nicht abzusehen. Kommen Sie einem solchen Gesetz zuvor und erlauben Sie Ihren Mitarbeitern bereits heute ein oder mehrere Tage von zuhause oder unterwegs zu arbeiten.
  • Hochwertige Arbeitsmittel
    Um die Arbeit im Homeoffice auch angemessen durchführen zu können, sind hochwertige Arbeitsmittel in Form von Laptops, Tablets und Smartphones unverzichtbar. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter diese Arbeitsmittel auch privat nutzen, werden dafür auch keine höheren Steuern oder Sozialabgaben fällig. Ihre Mitarbeiter werden das schicke Iphone mit dem dazu passenden Ipad sehr zu schätzen wissen.

Unterhalten Sie sich doch auch einmal mit Ihrem Steuerberater. Der kann Ihnen bestimmt noch weitere solcher smarten Motivationsfaktoren benennen.

Wenn Sie sich mit solchen Methoden im Wettbewerb um Fachkräfte einen Vorteil gegenüber Ihren Konkurrenten verschaffen wollen, müssen Sie das natürlich auch richtig kommunizieren. Listen Sie Ihre Herausstellungsmerkmale auf und laden Sie zum Beispiel Bilder mit Ihren hochwertigen Arbeitsmitteln oder Ihren Firmenevents auf Ihrer Website hoch.

Für eine solche richtige Kommunikation sowie auch die Gewinnung neuer Kanzleimitarbeiter eignet sich unsere mehr Mandanten Website besonders gut.

 

Gewinnen Sie mit der mehr Mandanten Website auch neue Kanzleimitarbeiter!